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Geschichte

Unsere Geschichte – ein Kapitel Schweizer Sportgeschichte

Sportgerätebau und Sportstättenplanung liegen uns im Blut. Alder+Eisenhut ist ein Familienbetrieb, der mit über 128 Jahren fast schon so lange existiert, wie der Schul- und Vereinssport. Heute zählt unser Unternehmen über 140 Mitarbeitende und wird von Robin T. Alder in der vierten Generation geführt. Unter seiner Regie entstand 2016 auch das neue Logistik- und Produktionsgebäude im Firmensitz in Ebnat-Kappel, ein klares Bekenntnis zum Produktionsstandort Schweiz. Dahinter steht ein Familienkonzept sowie nachhaltige Werte, auf die Sie sich verlassen können: Präzision, Zuverlässigkeit und der Wille, immer wieder Top-Leistungen zu vollbringen. Dazu zählt nicht nur die Produktion erstklassiger Geräte für den Schul- und Vereinssport, sondern auch die Investition in neue Arbeits- und Ausbildungsplätze.

Unternehmenserfolg verantworten

Wir betrachten den Erfolg unseres Unternehmens ganzheitlich und setzen nebst grösstmöglicher Effizienz ebenso auf nachhaltige Lösungen. So wird unsere Liegenschaft CO2-neutral mit Holzabfällen aus der Produktion geheizt. Das Holz wiederum ist weitgehend FSC-zertifiziert und stammt aus der Region. Zudem unterhalten wir auf unseren Dächern die zweitgrösste Solaranlage im Toggenburg, die jährlich rund  730’000 kWh umweltfreundliche Energie produziert, dies entspricht dem Strombedarf von ungefähr 141 Haushaltungen. In der Malerei verwenden wir lösungsmittelfreie Wasserlacke. Ausserdem ist unser Sortiment an handgenähten Bällen Fairtrade Max Havelaar zertifiziert. Dadurch werden faire Arbeitsbedingungen mit angemessenem Lohn und ohne Kinderarbeit garantiert. So bemühen wir uns stets darum, unsere Nachhaltigkeitsstandards auch über unsere Produktionsstätten hinaus zu erfüllen.

Für jeden Trend ein Sportgerät von uns

Jede Zeit hat Ihren Sport und wir das passende Sportgerät dazu. In knapp 130 Jahren haben wir zahlreiche Sporttrends mitgemacht und zu ihrem Aufschwung beigetragen. Vom Wasserball in den 1930er Jahren, bis aktuell zur Slackline oder dem Street Workout. Und genau diese Lust auf Neues ist das, was immer bleibt.

Geschichte

1891
Firmengründung

Erste Schweizerische Turngerätefabrik von Robert Alder-Fierz in Küsnacht/ZH; das Unternehmen beschäftigt drei Mitarbeiter.

1909
Fusion zur Kollektivgesellschaft

Fusion mit den Gebrüdern Eisenhut in Flawil zur Kollektivgesellschaft R.Alder-Fierz & Gebrüder Eisenhut, Erste Schweizerische Turngerätefabrik.

1912
Zusammenschluss der Produktionsstandorte

Der Kauf einer verlassenen Rotfarbfabrik im toggenburgerischen Kappel ermöglicht den Zusammenschluss der Produktionsstandorte Herrliberg und Flawil; das Unternehmen beschäftigt 20 Mitarbeiter. Sitz der Firma ist nach wie vor Küsnacht/ZH.

1932
Patentierung Rollreck

Alder-Fierz & Gebrüder Eisenhut patentieren ihr Rollreck.

1934
Generationenwechsel

Der 67 jährige Firmengründer Robert Alder-Fierz (rechts) stirbt nach einer missglückten Operation; sein Sohn Robert Ferdinand Alder-Wintsch (2.Generation) übernimmt.

1951
Alder & Eisenhut AG

Die Firma wird in eine Aktiengesellschaft umgewandelt; Alder & Eisenhut AG, Turn-, Sport- und Spielgerätefabrik.

1951/52
Austritt

Der 70 jährige Otto Eisenhut tritt aus der Firma aus.

1956
Turngeräte für die Olympischen Spiele

Alder & Eisenhut liefert die Turngeräte für die Olympischen Spiele im australischen Melbourne. Die Schweiz nimmt aber aus Protest nicht teil, nachdem sowjetische Truppen den Aufstand der nach Freiheit strebenden Ungaren nieder gewalzt haben.

1966
Firmenjubiläum

Alder & Eisenhut wird 75; das Unternehmen zählt bereits rund 100 Beschäftigte. Robert Alder-Wintsch (rechts) tritt in den Ruhestand und übergibt das Unternehmen seinem Sohn Robert Heinricht Alder-Uttinger.

1970-1990
Eine wahre Boomphase

Eine wahre Boom- und Bauphase! Es wurden bis 200 Turnhallen pro Jahr ausgestattet. Auf dem Firmenareal wurde massiv in Gebäude und Maschinen investiert.

1991
100-jähriges Jubiläum

100 Jahre Alder & Eisenhut; mit den Kunden und den rund 100 Mitarbeitern wird ausgiebig gefeiert.

1994
Installation der ersten Holzkletterwand

Alder & Eisenhut installiert die erste Holzkletterwand (ein Eigenfabrikat) für die Turnhalle Rebhügel in Zürich.

1995
Generationenwechsel

Robert Heinrich Alder-Uttinger übergibt die Geschäftsleitung an seinen Sohn Robin Alder-Oehler, bleibt aber weiterhin Verwaltungsratspräsident.

1998
Neues Firmenlogo

Das heutige Firmenlogo und das neue Katalogkonzept werden lanciert.

Der Schriftzug alder+eisenhut ersetzt Alder & Eisenhut.

2002
E-Shop

Alder+Eisenhut erweitert den Internet-Auftritt mit einem E-Shop. Dort können sämtliche 1500 Katalog-Artikel online bestellt werden.

2005
Uebernahme Eberhard Bühnen AG

Alder+Eisenhut übernimmt die Firma Eberhard Bühnen AG in Weesen/SG.

2008
Neues Schlosserei-Gebäude

Einweihung des neuen Schlosserei-Gebäudes. Dies wurde nötig, um Eberhard Bühnen AG nach Ebnat-Kappel zu verlegen.

2011
Weltbühnen Made im Toggenburg

Wiedereröffnung des Bolschoi Theater in Moskau mit einer Drehbühne von Eberhard.

Video SRF
2016
Eröffnung Logistikzentrum

Mit der Eröffnung des neuen 9000m2 grossen Logistikzentrums im April, wird das Lager im benachbarten Wattwil ersetzt und die Näherei wird wieder in die Firma integriert.
Im September 2016 findet das grosse 125 Jahre Jubiläum mit einem Tag der offenen Tür statt.

Tag der offenen Tür im Video
2018
Tod von Robert H. Alder

Kurz vor seinem 95. Geburtstag stirbt Robert H. Alder (3. Generation).

Mit Beginn der systematischen Entwicklung von Turn-, Schul- und Vereinssport in der Schweiz beginnt auch die Geschichte von Alder und Eisenhut. 1891, knapp 40 Jahre nachdem der Kanton Basel-Stadt als erster Kanton das Knabenturnen zum obligatorischen Schulfach erklärt hat, ergreift der gelernte Schmied und begeisterte Turner Robert Alder-Fierz die Chance seines Lebens: Er erwirbt die Firma E. Trachsler & Cie. samt allen Patenten und beginnt im zürcherischen Küsnacht unter eigenem Namen mit der Fabrikation von Turngeräten. Die Aussichten für eine Unternehmung dieser Art konnten zu diesem Zeitpunkt kaum besser sein. Während sich der Schulsport in sämtlichen Kantonen und Gemeinden der Schweiz verbreitete und Turn- und Sportvereine wie Pilze aus dem Boden schossen, fehlte es allein an hochwertigen Turnhallen und Turngeräten.

Schon kurz nach den ersten vielversprechenden Anfangsjahren ergibt sich 1909 die zweite grosse Chance: die Möglichkeit zur Fusionierung mit dem Flawiler Konkurrenten – den Gebr. Eisenhut. Es ist die Geburtsstunde der Firma R. Alder-Fierz & Gebr. Eisenhut, erste schweizerische Turngerätefabrik.
Vier Jahre später wird die Produktion von Küsnacht am Zürichsee ins toggenburgische Kappel verlegt. 

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Sportgeräteproduktion in Kriegszeiten

Auf Robert Alder-Fierz folgte dessen Sohn, der aus Brasilien zurück kam, um die Firma zu übernehmen.Der Erste und Zweite Weltkrieg waren auch für Alder & Eisenhut mit grossen Entbehrungen verbunden. Die Materialien zur Herstellung der Sportgeräte – Stahl und Holz – sowie die Fahrzeuge wurden vom Bund requiriert. Das Personal selbst musste zudem Militärdienst leisten. Eine Zeit, die nur mit höchster Disziplin und dem festen Glauben an bessere Zeiten zu überstehen war – und überstanden wurde. Mit lohnenswertem Ausgang.

Nach dem 2. Weltkrieg

Das allgemeine Aufatmen nach dem 2. Weltkrieg führte auch zu einem Comeback des Sports in der Schweiz. Ein Aufschwung, der auch Alder & Eisenhut in neue Höhen katapultierte. So konnte sie sich in diversen Märkten erfolgreich etablieren. Eine ganz besondere Ehre war der Auftrag für die Olympiade 1956 in Melbourne.

Dieser bevorstehende Höhepunkt in der Geschichte unseres Unternehmens wurde jedoch von weltgeschichtlichen Ereignissen überschattet: Aus Protest gegen die Politik der damaligen Sowjetunion entschied die Schweiz, ihre Teilnahme an diesen Olympischen Spielen abzusagen. Eine grosse Enttäuschung, besonders für die Sportler, die sich für dieses sportliche Ereignis qualifiziert hatten.

Intern waren diese Nachkriegsjahre durch den Austritt der Familie Eisenhut geprägt. Nachdem sich 1938 einer der Gebrüder Eisenhut tödlich verletzte, trat 1952 der letzte Vertreter der Familie Eisenhut in den Ruhestand. Doch schon damals war Alder & Eisenhut mehr als eine Firma, die Sportgeräte herstellte. Alder & Eisenhut war längst zu einer Marke avanciert und so entschied man sich dazu, den Namen Alder & Eisenhut weiter zu führen. Dies geschah – ganz erfolgreich.

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1966 bis 1991

Anlässlich des 75 Jahr Jubiläums übernahm mit Robert H. Alder, die 3. Generation die Regie. Die 1970er und 80er Jahre waren geprägt durch den massiven Ausbau an Sportanlagen in der ganzen Schweiz. So entstanden bis zu 200 neue Turnhallen pro Jahr. Viele unter der Mitwirkung von Alder und Eisenhut. Gleichzeitig wurde während dieser Zeit massiv in die Gebäude und Produktionsstätten in Ebnat-Kappel investiert. 1991 wurde das 100 Jahr Jubiläum gefeiert.

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Neuzeit

1995 übernahm Robin T. Alder in der 4. Generation das Ruder und führt die Firma bis zum heutigen Tag. Um die Jahrhundertwende erhielt die Firma einen frischen neuen Auftritt: nebst einem neuen Logo (das aktuelle) wurde auch das Katalogkonzept erneuert, das Sortiment erweitert (z.B. Kletterwände) und die Produktion modernisiert. Es entstehen Online-Präsenz und Online-Shop, mit über 2000 verschiedenen Sport- und Turngeräten sowie vielen weiteren Informationen zu Sport, Spiel und Spass.

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Unsere Geschichte. Schweizer Sportgeschichte. Alder + Eisenhut Chronik

Über 100 Jahre Sport- und Industriegeschichte auf 180 Seiten: Unsere Chronik "Klimmzüge, Abgänge und Aufschwünge" dokumentiert unsere Unternehmensgeschichte, eingebettet in die Sport- und Turngeschichte der Schweiz und Europa. Über 350 Fotos und Illustrationen vervollständigen dieses Dokument der Zeitgeschichte. Für alle, die es in Sachen Sport ganz genau wissen wollen.

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